Kampagne

Wie nutzt du Geo-Targeting?

Autor/in

Tom Wendt

Apr 30, 2026

Steuere deine Kampagnen gezielt nach Ländern, Regionen oder Postleitzahlgebieten und nutze Geo-Platzhalter, um deine Anzeigen automatisch an den Standort deiner Zielgruppe anzupassen.

Überblick

Mit Geo-Targeting steuerst du, in welchen geografischen Regionen deine Anzeigen ausgespielt werden.

Je nach Kampagnenziel kannst du deine Zielgruppe auf unterschiedlichen Ebenen eingrenzen – von ganzen Ländern bis hin zu einzelnen Postleitzahlgebieten. So erreichst du Nutzer genau dort, wo deine Angebote relevant sind.

Geo-Targeting eignet sich besonders für:

  • regionale Kampagnen

  • lokale Unternehmen

  • Filialnetzwerke

  • standortbezogene Angebote

  • regionale Aktionen und Events

Welche Geo-Targeting-Optionen gibt es?

Je nach Kampagne kannst du deine Anzeigen auf verschiedenen geografischen Ebenen ausspielen.

Länder

Richte deine Kampagne auf ein oder mehrere Länder aus.

Ideal für:

  • internationale Kampagnen

  • länderübergreifende Angebote

  • mehrsprachige Werbung

Regionen

Beschränke die Ausspielung auf einzelne Bundesländer, Kantone oder Regionen.

Ideal für:

  • regionale Marken

  • Vertriebsgebiete

  • regionale Dienstleistungen

Postleitzahlgebiete

Mit dem Postleitzahl-Targeting kannst du besonders präzise targeten – bis auf einzelne Postleitzahlbereiche.

Dadurch lassen sich beispielsweise bestimmte Städte, Stadtteile oder Einzugsgebiete gezielt ansprechen.

Das eignet sich besonders für:

  • lokale Händler

  • Autohäuser

  • Immobilien

  • Gastronomie

  • regionale Veranstaltungen

Geo-Targeting einrichten

Geo-Targeting wird direkt während der Kampagnenerstellung konfiguriert.

Navigiere dazu zum Bereich:

Geo-Targeting

Dort kannst du entweder:

  • Regionen auswählen

  • oder Postleitzahlen hinterlegen.

Mehrere Postleitzahlen können durch:

  • Komma

  • Leerzeichen

  • Semikolon

  • Zeilenumbruch

voneinander getrennt werden.

Die Anzahl der Postleitzahlen ist nicht begrenzt.

Beispiel:

10115200955066780331

Best Practices

Postleitzahl-Targeting gezielt einsetzen

Je kleiner das Zielgebiet, desto präziser erreichst du deine Zielgruppe.

Das reduziert Streuverluste und erhöht die Relevanz deiner Anzeigen.

Höhere CPC-Gebote einplanen

Da die Zielgruppe beim Geo-Targeting stärker eingeschränkt wird, empfiehlt sich häufig ein etwas höheres CPC-Gebot.

So erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass deine Anzeigen ausreichend Reichweite erzielen.

Reichweite durch zusätzliche Kampagnen erweitern

Für maximale Reichweite kann es sinnvoll sein, neben einer regionalen Kampagne zusätzlich eine allgemeine Kampagne ohne Geo-Einschränkung zu schalten.

Dadurch erreichst du sowohl lokale als auch überregionale Zielgruppen.

Standortdaten berücksichtigen

Geo-Targeting funktioniert besonders zuverlässig auf:

  • Desktop-Geräten

  • Tablets

  • Smartphones im WLAN

Je nach Endgerät und Datenschutzeinstellungen kann die Standortgenauigkeit variieren.

Geo-Platzhalter verwenden

Zusätzlich zum Geo-Targeting kannst du Geo-Platzhalter in deinen Anzeigen verwenden.

Dabei ersetzt AdUp den Platzhalter automatisch durch den erkannten Standort des Nutzers.

So entstehen individuellere und relevantere Anzeigen.

Verfügbare Geo-Platzhalter

Platzhalter

Beschreibung

Beispiel

{geo_country:Fallback}

Land

Deutschland

{geo_region:Fallback}

Bundesland oder Region

Bayern

{geo_city:Fallback}

Stadt

München

Beispiele

Land

Anzeige:

Entdecke die schönsten Reiseziele in {geo_country:Europa}.

Ergebnis:

Entdecke die schönsten Reiseziele in Deutschland.

Region

Anzeige:

Urlaub in {geo_region:deiner Region}.

Ergebnis:

Urlaub in Thüringen.

Stadt

Anzeige:

Jetzt Angebote aus {geo_city:deiner Nähe} entdecken.

Ergebnis:

Jetzt Angebote aus Berlin entdecken.

Fallback-Werte verwenden

Nicht für jeden Nutzer können vollständige Standortinformationen ermittelt werden.

Je nach Situation steht möglicherweise nur:

  • das Land,

  • die Region

  • oder gar kein Standort

zur Verfügung.

Deshalb solltest du immer einen sinnvollen Fallback definieren.

Beispiel:

{geo_city:deiner Region}

Kann keine Stadt ermittelt werden, erscheint automatisch:

deiner Region

Dadurch bleibt deine Anzeige immer vollständig lesbar.

Häufige Fehlerquellen

Kein Fallback definiert

Verwende bei Geo-Platzhaltern immer einen sinnvollen Fallback-Text.

Zu kleines Zielgebiet

Ein sehr enges Geo-Targeting kann die Reichweite deiner Kampagne deutlich reduzieren.

Zu niedrige CPC-Gebote

Regionale Kampagnen benötigen häufig etwas höhere Gebote als breit ausgesteuerte Kampagnen.

Ungeeignete Platzhalter

Nutze Geo-Platzhalter nur dort, wo sie auch sprachlich sinnvoll in den Anzeigentext passen.

Typische Einsatzbereiche

Geo-Targeting eignet sich besonders für:

  • lokale Geschäfte

  • regionale Dienstleistungen

  • Filialunternehmen

  • Immobilienportale

  • Reiseangebote

  • Veranstaltungen

  • Franchise-Unternehmen