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Wie nutzt du das S2S Conversion Tracking?

Autor/in
Tom Wendt
Apr 30, 2026
Erfahre, wie du Conversions serverseitig per S2S Tracking (Postback) an AdUp überträgst und warum diese Methode eine zuverlässige Alternative zum klassischen Conversion Pixel sein kann.

Überblick
Neben dem klassischen Conversion Pixel unterstützt AdUp auch Server-to-Server (S2S) Conversion Tracking – auch bekannt als Postback Tracking.
Beim S2S-Tracking wird die Conversion nicht mehr über den Browser des Nutzers erfasst, sondern direkt vom Server deines Systems an AdUp übertragen.
Dadurch lassen sich Conversions zuverlässiger messen – insbesondere in Umgebungen, in denen Browser-Tracking oder Third-Party-Cookies eingeschränkt sind.
Wie funktioniert S2S Tracking?
Beim klassischen Pixel-Tracking wird das Conversion Pixel nach einer erfolgreichen Aktion im Browser geladen.
Beim Server-to-Server-Tracking übernimmt stattdessen dein Server die Kommunikation mit AdUp.
Der Ablauf sieht vereinfacht so aus:
Anzeige │ ▼Klick auf Anzeige │ ▼Transaction-ID wird erzeugt │ ▼Nutzer konvertiert │ ▼Tracking-Server │ ▼Postback an AdUp
Die Zuordnung zwischen Klick und Conversion erfolgt über eine eindeutige Transaction-ID.
Wann eignet sich S2S Tracking?
S2S Tracking eignet sich besonders, wenn:
Browser-Tracking eingeschränkt ist
keine Third-Party-Cookies verwendet werden sollen
serverseitige Tracking-Prozesse vorhanden sind
Apps oder In-App-Events gemessen werden
höchste Datenqualität erforderlich ist
Vorteile
Keine Third-Party-Cookies erforderlich
Höhere Zuverlässigkeit bei der Conversion-Erfassung
Conversions werden ausschließlich bei erfolgreicher Aktion übertragen
Unterstützung für App-Downloads und In-App-Events
Unabhängig von Browser-Einschränkungen
Einschränkungen
S2S Tracking bietet viele Vorteile, bringt aber auch einige Besonderheiten mit sich.
Die Implementierung ist technisch anspruchsvoller.
Ein eigener Tracking-Server ist erforderlich.
View-Through-Conversions können nicht gemessen werden.
Die Einrichtung und das Testing sind aufwendiger als beim Pixel-Tracking.
Voraussetzungen
Für die Nutzung des S2S Trackings benötigst du:
einen eigenen Tracking-Server
einen eingerichteten Conversion-Code
Zugriff auf deine finale Klick-URL
die Möglichkeit, Parameter serverseitig zu speichern und weiterzugeben
Einrichtung
Schritt 1: Transaction-ID übergeben
Füge den Platzhalter {transaction_id} an deine finale Klick-URL an.
Beispiel:
t_id={transaction_id}
Der Parametername kann frei gewählt werden.
Wichtig ist lediglich, dass dein System den Wert verarbeiten kann.
Schritt 2: Transaction-ID speichern
Nach dem Anzeigenklick erhält dein System die Transaction-ID.
Diese muss gespeichert werden, damit sie später einer Conversion zugeordnet werden kann.
Schritt 3: Conversion an AdUp senden
Sobald eine Conversion erfolgt, sendet dein Tracking-Server einen Postback an AdUp.
Beispiel:
https://d.adup-tech.com/campaign/conversion/postback/3711?t=NjMy&transaction_id=JVYdMHQtFxzl20C9rYwn
Über die Transaction-ID wird die Conversion dem ursprünglichen Anzeigenklick zugeordnet.
Externer Conversion Upload
Auch für den externen Conversion Upload ist die Transaction-ID erforderlich.
Der Ablauf entspricht grundsätzlich dem normalen S2S Tracking.
Dabei wird:
die Transaction-ID beim Anzeigenklick gespeichert,
später einer Conversion zugeordnet,
anschließend zusammen mit den Conversion-Daten an AdUp übermittelt.
Ohne Transaction-ID ist keine Zuordnung zum ursprünglichen Klick möglich.
Optionale Parameter
Zusätzlich zur Transaction-ID können weitere Informationen übergeben werden.
price
Preis eines einzelnen Produkts.
Beispiel:
price=199.99
quantity
Anzahl der gekauften Produkte.
Beispiel:
quantity=2
total
Gesamtwert der Conversion.
Beispiel:
total=399.98
item_number
Produkt- oder Artikelnummer.
Beispiel:
item_number=EF_7890
order_id
Bestellnummer.
Dieser Parameter dient zusätzlich zur Deduplizierung von Conversions.
Beispiel:
order_id=A12345
description
Optionale Beschreibung der Conversion.
Beispiel:
description=Reisebuchung
Best Practices
Transaction-ID unverändert speichern
Die Transaction-ID bildet die Grundlage der gesamten Zuordnung.
Sie sollte unverändert gespeichert und an AdUp zurückgegeben werden.
Möglichst viele Conversion-Daten übergeben
Zusätzliche Informationen wie:
Bestellwert
Bestellnummer
Artikelnummer
Menge
verbessern Reporting und Auswertungen.
Eindeutige Order-IDs verwenden
Verwende eindeutige Bestellnummern, um doppelte Conversion-Meldungen zu vermeiden.
S2S Tracking testen
Prüfe nach der Implementierung:
wird die Transaction-ID korrekt gespeichert?
wird sie beim Postback übergeben?
werden Conversions korrekt erfasst?
stimmen Bestellwerte und Mengen?
Häufige Fehlerquellen
Transaction-ID wird nicht gespeichert
Ohne Transaction-ID kann keine Conversion einem Anzeigenklick zugeordnet werden.
Transaction-ID wird verändert
Die übergebene Transaction-ID darf nach dem Klick nicht verändert werden.
Fehlende Order-ID
Werden Conversions mehrfach übertragen, hilft eine eindeutige order_id bei der Deduplizierung.
Ungültige Zahlenformate
Für price, quantity und total gilt:
Punkt als Dezimaltrennzeichen
keine Tausendertrennzeichen
maximal zwei Nachkommastellen
S2S Tracking oder Conversion Pixel?
Conversion Pixel | S2S Tracking |
|---|---|
Browserbasiert | Serverseitig |
Einfache Einrichtung | Anspruchsvollere Implementierung |
Unterstützt View-Conversions | Keine View-Conversions |
Cookie-basiert | Cookie-unabhängig |
Ideal für Standard-Websites | Ideal für komplexe Systeme und Apps |
